Posts Tagged ‘Sonne’



Calima

Wednesday, September 7th, 2011

So heisst der heiße Ostwind, der vom afrikanischen Festland hier rüber weht. Geographisch gesehen sind wir hier ja in Afrika. An solchen Tagen ist es auch zu spüren. Nachdem es gestern eher kühl & sehr bewölkt war, ist es heute ein bisschen diesig, heiß & trocken. Teilweise bringt der Wind auch Saharasand mit – davon hab ich bisher noch nichts bemerkt.

Ein Tag jedenfalls, an dem es sich in der Sonne nur begrenzt aushalten lässt. Vielleicht fahren wir gegen Abend noch mal zum Strand. Essensmäßig eindeutig ein Tag für wasserreiche, leichte Früchte: bei uns gibt es heute Melone, Pitahaya, Trauben. Gegen Abend dann Mangas. Salat & Algen natürlich dazu.

Strand, Sonne & Eis mal anders

Monday, August 22nd, 2011

Ende August, 35° C & Sonne satt. Den gestrigen Sonntag haben wir zum größten Teil unterwegs & draußen verbracht – Flohmarkt, Strand, Picknick. Nach vielen Jahren in Norddeutschland genieße ich das Klima hier sehr. Die entspannende Wärme, die wohltuende & nährende Wirkung der Sonne. Um unsere Vitamin-D-Versorgung müssen wir uns hier jedenfalls keine Gedanken mehr machen!

Die Rohkost schützt unsere Haut weitgehend vor Sonnenbrand – über diese Zusammenhänge zwischen Ernährung & Sonnenverträglichkeit habe ich hier schon einmal geschrieben. Unbegrenzt Sonne in der Intensität, die sie hier hat, vertrage ich & vor allem meine blonde, sehr hellhäutige Tochter jedoch auch nicht. Sonnencreme kommt nicht in Frage – viel zu viel Chemie, die ich auch auf diesem Weg, über die Haut, nicht in meinen Körper lassen möchte. Außerdem: wenn der Körper “genug Sonne” signalisiert, scheint es mir doch sinnvoller, darauf zu hören – ich höre ja auch auf zu essen, wenn ich satt bin (nun ja, meistens jedenfalls ;) ).

Also achten wir darauf, während der sonnigsten Stunden, mittags/nachmittags, nicht zu lange in der prallen Sonne zu bleiben. Ansonsten schützen wir uns mit Kleidung & Cap von außen & karotinreichen Früchten & Gemüsen (Papaya, Möhren, …) von innen.

Bei solchen Temperaturen brauchen wir als Proviant eher Wasser als viel zu Essen. Für das mittägliche Picknick hatten wir Mais, Salat & Möhren dabei. Und noch ein paar vom Vorabend übriggebliebene süße Kugeln, die in der Kombination mit Möhre noch leckerer waren & sich auch als “Eis” ganz gut machen:

Sommer

Friday, June 17th, 2011

Yay, endlich haben sich die Wolken verzogen & der Sommer ist da! Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen über 30 Grad geht’s mir gleich nochmal so gut! Bei solchem Wetter essen wir natürlich auch gleich anders: den ganzen Tag über eher wenig, nur saftige, leichte Früchte, mit ein bisschen Grün dazu. Abends dann Grünes, Gemüse, ein bisschen Avocado dazu – so fühle ich mich grad am wohlsten. Was mir dabei aufgefallen ist: in letzter Zeit fiel es mir abends oft schwer, einen Abschluss beim Essen zu finden. Es gab immer Süßes zu essen, zwar mit Grünzeug dazu, aber dennoch: obwohl ich schon satt war, hatte ich immer noch das Verlangen, weiterzuessen. Ob’s nun eher an der Körper und Seele nährenden Sonne liegt oder am nicht-süßen Abendessen – auf jeden Fall bin ich in den letzten Tagen nach dem Abendessen wirklich satt und zufrieden. Schön :)

Und wen’s interessiert: so sah mein Speiseplan gestern aus:

Spätsommerausflug mit All-you-can-eat-Buffet

Monday, September 6th, 2010

In meiner Lieblings-Demeter-Gärtnerei war gestern Hoffest. Bei wunderbarem Spätsommer-Wetter haben wir dort mit FreundInnen den Nachmittag verbracht, die warme Sonne genossen & uns durch die Gemüsebeete & Wildpflanzen gefuttert. Frisch geerntet, von der Hand in den Mund, schmeckt es einfach am besten! Der Bantam-Mais, den wir vor ein paar Monaten gepflanzt haben, war jetzt reif. & lecker! Obwohl er dort merkwürdigerweise nur als Saatgut und Dekoration angeboten wurde … wir haben ihn uns schmecken lassen! Außerdem Tomaten, Möhren, Spinat, Mangold, Rucola, Fenchel, Brennesseln, Franzosenkraut, Vogelmiere, Beinwell, Brunnenkresse, Melde, Wegerich – dessen Samenstände sind wunderbare Knabberstangen (nicht nur) für Kinder.

Die Kinder haben im Stroh getobt, Blumen gepflückt & die Kühe gefüttert (die dort nur als Kompost-Lieferanten gehalten werden & ansonsten ganz ungestört vor sich hin leben dürfen.)

Ich hatte meine Cam diesmal nicht dabei, aber ihr findet ein paar schöne Fotos bei Jademond.

So muss das Leben sein!

Wednesday, July 21st, 2010

Ein paar viel zu kurze Tage zelten an der Ostsee haben es mir mal wieder bewusst gemacht. Wie das Leben sein soll. Was wirklich wichtig ist. Für mich zumindest. Den ganzen Tag draußen sein, viiiiiel Sonne, viel Bewegung, Gemeinschaft!. Die Kinder waren den ganzen Tag miteinander beschäftigt. Wir sind zusammen gelaufen, haben trainiert, waren schwimmen & sonnenbaden am Strand, haben viel geredet & gelacht. Essen direkt “vom Baum” sozusagen: wir haben Kirschen & Beeren frisch gepflückt & gegessen, Wildkräuter natürlich auch. Wundervoll! Okay, auf die Dauer würde ich nicht nur ganz so in den Tag leben wollen, sondern auch wieder etwas Produktives tun wollen: schreiben, malen, gestalten, gärtnern vielleicht & auch ab und zu programmieren ;) … aber die Basis sind doch die oben aufgelisteten Dinge!

Entgiftung – Haut – Sonne

Sunday, July 18th, 2010

Nach David Wolfe (“Die Sonnendiät”) verläuft die Entgiftung des Körpers nicht linear, sondern in Kreisen & Wellen; der Körper heilt in Zyklen, die Auflösung und Ausscheidung der in Jahren angesammelten Schlacken dauert ebenfalls Jahre. Wolfe rechnet einen Monat 100%iger Rohkosternährung pro Jahr mit erhitzter toxisch belasteter Kost. Je nach weiteren Belastungen (Impfungen, Umweltgifte etc) aus der Vergangenheit & nach “Naturferne” des Lebensstils (fortbestehende Belastungen, mangelnde Bewegung usw) mag die Vergiftung durchaus noch länger dauern. Manche Rohköstler beobachten nach mehr als 20 Jahren Rohkosternährung noch die Entgiftung von Stoffen, die sie zuvor, vor 30 oder mehr Jahren, zu sich genommen haben!

Die Heilung des Körpers beginnt tief innen & arbeitet sich nach außen – was eine mögliche Erklärung dafür sein könnte, dass Heilungskrisen bei langjährigen Rohköstlern, die auf Jahre zurückliegende Vergiftungen oder auf aus der gegenwärtigen Umwelt aufgenommene Schadstoffe zurückzuführen sind, sich häufig durch Hautprobleme zeigen.

Viele Rohköstler beobachten nach einigen Jahren, parallel zur wachsenden Auflösung von Schlacken & Blockaden & zur damit einhergehenden wachsenden Offenheit zudem eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber diversen Begleiterscheinungen unserer urbanen Zivilisation: Lärm, Menschenmassen, die permanente Geräuschkulisse der Großstadt, werden als zunehmend unangenehm & stressig empfunden. Möglicherweise offenbart sich diese Empfindsamkeit (Dünnhäutigkeit!) auch über die Haut?

Die Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan; gleichzeitig nehmen wir über sie aber auch Stoffe in unseren Körper auf. Kosmetika, chemisch belastete Kleidung usw tragen auf diesem Weg zur Belastung unseres Körpers mit Schadstoffen bei.

Umgekehrt lässt sich an der Haut auch gut die zunehmende Reinheit des Körpers ablesen: Pickel & Unreinheiten verschwinden, Falten mildern sich, die Haut wird straffer, glänzender, elastischer bei naturgemäßer Ernährung und Lebensweise. Neurodermitis heilt aus (was aber je nach Alter & Bestehensdauer der Krankheit eine Weile dauern kann.)

Mit am wichtigsten für das Wohlbefinden von Körper & Seele ist Sonnenlicht auf der Haut. Sonnenlicht nährt uns & kann uns heilen. Bei einem ausgiebigen Sonnenbad werden Giftstoffe aus der Haut herausgezogen. Bei Sonnenstrahlung auf der Haut bildet der Körper Vitamin D, das Immunsystem wird gestärkt & der Blutzuckerspiegel gesenkt. Bei einer Ernährung mit überwiegend süßen Früchten ist das Sonnenlicht notwendig zur besseren Verarbeitung des Zuckers. Gemäß den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin ist das Gleichgewicht von warmer & kalter Nahrung sehr wichtig um den Körper im thermischen & energetischen Gleichgewicht zu halten: jedes Nahrungsmittel wird als heiss, warm, neutral, kühl oder kalt eingeordnet & Rohkost gilt als kühl bis kalt & ist aus der Sicht der TCM nur für Menschen mit viel “Hitze” (wie z. B. Leistungssportler) zu empfehlen. Auch die Sonne stärkt aber unsere Verdauungsenergie – & kann durch ihre “Hitze” die kalte Rohkost ausgleichen. Durch Sonnenlicht werden außerdem die Durchblutung & Sauerstoffversorgung der Haut verbessert, wodurch Verletzungen & Ausschläge besser heilen können.

Die unmittelbare Reaktion der Haut auf die Sonne zeigt den Grad der Vergiftung bzw Reinheit des Körpers an:

Im Alter von ca. 14 – 21 Jahren habe ich unter Sonnenallergie gelitten- Aufenthalte in der Sonne honorierte meine Haut mit juckenden, unschönen Ausschlägen. Nachdem ich mit 21 Jahren Fleisch aus meiner Ernährung gestrichen habe, verschwand auch die Sonnenallergie. Meine Haut blieb aber weiterhin sonnenempfindlich & ich bekam immer recht schnell einen Sonnenbrand & bräunte nur langsam. Seit ich roh esse, habe ich keinen einzigen Sonnenbrand mehr gehabt (obwohl ich keinerlei Sonnencremes benutze), und ich bemerke, dass ich jedes Jahr schneller bräune. In diesem Jahr ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie wichtig das direkte Sonnenlicht überall auf dem Körper ist: das Wohlbefinden beim Sonnenbaden (& danach) steigt tatsächlich noch einmal enorm, wenn keine Kleidung die Haut bedeckt.