Posts Tagged ‘Rohküche’



Rezeptfrei

Friday, December 30th, 2011

Nach den letzten zubereitungsintensiven Wochen – zur Fertigstellung meines neuesten Rezepte-eBooks & für diverse Rohkost-Rezepte, die ihr irgendwann demnächst bei rohkost.de finden werdet – genieße ich es jetzt gerade sehr, nichts zuzubereiten. Naja, fast nichts – die gelegentlichen spontanen Kleinigkeiten für die Tochter mache ich schon noch. Wie z. B. diesen kleinen Apfelkuchen in der Schale:

Geschnittener Apfel mit Dattelsauce

Sonntagssüß: Mango-Sahne-Torte zum 2. Advent

Sunday, December 4th, 2011

Wir haben den 2. Advent mit dem Besuch einer Ballettvorführung gefeiert: das Moskauer Ballett tanzt hier in La Orotava den “Nussknacker”. Wunderschön war’s! Passend dazu gab’s vorher am Nachmittag Mango-Sahne-Törtchen, aus Cashews, Kokosnuss, Datteln und Mango. Nun ja, nicht passend zum Namen des Stücks, denn weder Cashew noch Kokosnuss sind, botanisch gesehen, Nüsse. Was bedeutet, dass beide auch von Nussallergikern gegessen werden können. Dasselbe gilt für Mandeln. Wenn ich Süßigkeiten oder sonstige “Gourmet-Rohkost” zubereite, bildet in der Regel eine dieser drei Früchte/Kerne die Basis – nicht nur wegen der Nussallergie der Tochter: denn ohnehin finde ich diese drei besser bekömmlich, leichter verdaulich, als Nüsse. Der Cashewbaum gehört übrigens zur selben Familie wie die Mango; Cashewkerne entwickeln sich einzeln am unteren Ende der Frucht dieses Baumes, dem Cashewapfel. Vielleicht schmeckt die Torte deswegen so lecker?!

Herbstliches Sonntagssüß

Sunday, October 30th, 2011

Kaki-Torte

Kakis gehören seit Jahren zu meinen Lieblingsfrüchten. Jetzt hat die Saison begonnen. Glücklicherweise sind Kakis auch in Deutschland erhältlich, & glücklicherweise reifen sie recht gut nach. (Übrigens am besten im Kühlschrank!) Denn verkauft werden sie meistens sehr unreif. Reif sind sie nämlich nicht mehr transportfähig: dann sind sie gaaaaanz weich, fast schon flüssig. Verzehrt werden sollten sie nur in diesem Zustand, denn das Fruchtfleisch enthält vorher Tannine, die ein sehr unangenehmes Gefühl im Mund hinterlassen. Entsprechend genieße ich es jetzt, reife Kakifrüchte überall kaufen zu können.

Am besten sind sie pur genossen, so köstlich & süß – wie bei allem, was die Natur uns beschert, unmöglich zu verbessern … dennoch habe ich, für’s Sonntagssüß & zur Freude der Tochter, heute mal Törtchen draus gemacht. Mit einem Boden aus geraspelter frischer Kokosnuss. Die Füllung ist pure Kaki, püriert. Ñam!

Zahnheilung mit Rohkost

Monday, October 24th, 2011

Unsere Zähne haben, genau wie unser übriger Körper, die Fähigkeit sich selbst zu heilen. Sie können, zum Schließen/Versiegeln von Löchern, neues Dentin bilden. Und so können auch kariöse Stellen, wenn die Ursachen dafür behoben bzw. die Auslöser vermieden werden, abheilen. Wie schon in einem der letzten Artikel beschrieben, beschäftigt uns dieses Thema akut.

Besonders wichtig zur Unterstützung der Heilung (aber natürlich auch zur Gesunderhaltung sowohl heiler Zähne als auch des übrigen Körpers!) sind meinen Recherchen zufolge ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel, ausreichend Mineralien und ganz besonders viel Chlorophyll. Ein sehr interessanter Vortrag dazu von Maria Kageaki war übrigens vor einigen Jahren mal in der Wurzel-Zeitschrift zu lesen.

So gut süßes Obst auch ist: der Körper braucht dazu Mineralstoffe; bekommt er sie nicht ausreichend aus der Nahrung, holt er sie sich aus Knochen & Zähnen. Grünzeug also. Viel Grünzeug. Sehr viel Grünzeug! Das liefert Mineralien. Und Chlorophyll, über dessen Bedeutung für unseren Körper ich hier schon einmal etwas geschrieben hatte.

Die Kernpunkte meines Konzepts hinsichtlich der Ursachenbehebung sind

  • Süße Zubereitungen wie Konfekte oder Kuchen wird es nur noch zu besonderen Gelegenheiten geben. Wenn schon genascht wird, dann lieber die Datteln & Mandeln ganz. Dabei ist dann auch viel besser zu bemerken, wann die Zähne (oder der Körper allgemein) genug hat.
  • Obst natürlich weiterhin nach Bedarf. Möglichst immer mit was Grünem hinterher.
  • Da letzteres leider häufig nicht so gut klappt, vor allem die Mengen an pur gegessenem Grün grade zu dieser Jahreszeit eher gering sind, werde ich dafür noch öfter, möglichst täglich, grüne Smoothies zubereiten. Die sind einfach ein guter Weg, den Süßhunger zu stillen & zugleich viel Grünes = Chlorophyll aufzunehmen.
  • Mehr Gemüse, eine möglichst große Palette. Gern auch mal als Pommes, Spaghetti etc. angerichtet, jedoch so, dass noch immer gebissen & gekaut werden muss. Was nicht sooo schwierig ist, denn sonderlich kleingeschnippelt haben wir ohnehin nie viel. Super dazu: Dipps auf Basis von Avocado, Kernen, Mandeln … mit noch einer reichlichen Extra-Dosis Grünzeug drin.
  • Auch andere nicht-süße Zubereitungen wird es erstmal weiterhin geben. Abgesehen davon, dass sie bei der Tochter ohnehin viel beliebter sind als die süßen Sachen, sind sie ebenfalls eine gute Gelegenheit, grössere Mengen an Grünzeug & auch mehr Gemüse unterzubringen

Zum Beispiel sowas: Sauerkrautbrot und Rote-Bete-"Gebäck"

Geburtstagsschokolade

Sunday, October 16th, 2011

Sonntagssüßes zum 16. Geburtstag des Sohnes: Schoko-Crunch-Pralinen

Sonntagssüße rohe Schokolade

Für das Foto blieb, dank schmelzender Sonne & schoko-hungriger Kinder, nicht viel Zeit – allerdings “soll Schokolade ja auch schmecken & nicht toll aussehen”, so das Geburtstagskind :)

Zutaten: Kokos, Cashew, Kakao, Gojibeeren, Vanille, Zimt & Agave.

Sonntagssüße Rohkost

Sunday, October 9th, 2011

Bei Jademond hab ich letzte Woche davon gelesen & beschlossen, die Initiative Sonntagssüß diese Woche um eine rohköstliche sonntagssüße Kreation zu bereichern. Reife Bananen gibt es hier auf der Insel immer reichlich, drum hab ich mich ebenfalls für ein Bananenbrot entschieden. Schoko-Bananenbrot. Roh. Und Vegan. Wie sonst. Nach einem Rezept, das ich schon vor Jahren, im ersten Winter unserer neuen Zeitrechnung (also ab Beginn meiner Rohkost-Zeit), entwickelt habe:

Bananen-Schoko-Brot

Hier ist das Rezept zum Nach”backen”:

Bananen-Schoko-Brot, vor dem Trocknen.