Posts Tagged ‘Menu des Tages’



Gestern gab’s …

Friday, September 16th, 2011

Süßkartoffel, Algen, Kokosnuss

Am späten Nachmittag haben uns Freunde mit zu einer Bio-Finca hier in der Nähe genommen, wo wir nicht nur eingekauft, sondern auch unser Abendessen gleich dort genossen haben: Bananen, ganz frisch & unvergleichlich lecker. Dazu gab es wilden Fenchel und Breitwegerich, den ich am Wegesrand entdeckt habe – was für ein Festtag!

Der gesamte Tag sah so aus:

Spätsommer-Menu

Friday, September 9th, 2011

Weil es so lange keines gab, hier mal wieder ein Menu – als Inspiration für euren Speiseplan:

Calima

Wednesday, September 7th, 2011

So heisst der heiße Ostwind, der vom afrikanischen Festland hier rüber weht. Geographisch gesehen sind wir hier ja in Afrika. An solchen Tagen ist es auch zu spüren. Nachdem es gestern eher kühl & sehr bewölkt war, ist es heute ein bisschen diesig, heiß & trocken. Teilweise bringt der Wind auch Saharasand mit – davon hab ich bisher noch nichts bemerkt.

Ein Tag jedenfalls, an dem es sich in der Sonne nur begrenzt aushalten lässt. Vielleicht fahren wir gegen Abend noch mal zum Strand. Essensmäßig eindeutig ein Tag für wasserreiche, leichte Früchte: bei uns gibt es heute Melone, Pitahaya, Trauben. Gegen Abend dann Mangas. Salat & Algen natürlich dazu.

Ein typischer Tag

Saturday, August 27th, 2011

“Wie sieht denn ein typischer Tag bei euch aus, was esst ihr früh, mittags, abends?” So werde ich oft von neuen Bekannten, für die die Rohkost eher neu & unbekannt ist, gefragt. Eine Frage, die ich eigentlich für jedeN von uns hier einzeln beantworten muss & deren Antwort nur recht kurzfristig gilt, denn die Vorlieben schwanken immer mal wieder.

In letzter Zeit, im Arbeitsalltag, esse ich drei bis vier Mal pro Tag (momentan – letzte Mahlzeit gegen 16 Uhr – drei Mal). Häufig, besonders wenn wir den größten Teil des Tages unterwegs sind, esse ich eher öfter zwischendurch, mal hier eine Frucht, mal dort eine Möhre oder eine Handvoll Salat, anstelle der klassischen Mahlzeiten. Im allgemeinen setzt sich meine Nahrung aus vielen Früchten, eher wenig Fettfrüchten, viel Grünzeug, etwas Gemüse, selten Nüssen & Kernen zusammen. Das ganze überwiegend unverarbeitet, ungemischt, “am Stück” nannte es eine rohköstliche Bekannte hier neulich.

Zu dieser Jahreszeit sind Papaya und Avocados schwer in guter Qualität zu bekommen; auch die Wildkräuter sind knapp, daher sieht unsere Ernährung der letzten Tage und Woche ein bisschen anders aus als sonst meistens. Das typische Tagesmenü sieht zur Zeit etwa so aus:

  • Am Morgen: Melone, Ananas oder Papaya
  • Um die Mittagszeit herum: Salat, Mais oder Süßkartoffel oder Möhre oder Gurke, Avocado – wenn wir welche haben; manchmal statt dessen Sonnenblumenkerne, Mandeln oder Tahini. Gelegentlich Algen dazu.
  • Nachmittags: Manga oder Banane, Salat, Brombeerblätter oder Melde, manchmal etwas reife Kokosnuss.

Sooft es uns gelingt, gute, unbehandelte Pfirsich, Trauben oder Feigen zu bekommen – alle grade in Saison, ebenso wie die Mangos und Mangas – essen wir davon abends oder zwischendurch. Das sind dann allerdings eher festliche Ausnahmen, da sie schwer in unbehandelter Qualität zu bekommen sind und ich mit solchen dünnschaligen Früchten (die teilweise wirklich stark behandelt zu sein scheinen) schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Reisefieber

Tuesday, July 12th, 2011

Wir stehen mal wieder kurz vor einer etwas weiteren Reise: in wenigen Tagen fliegen wir nach Deutschland, wo ich im Rahmen des Urkost-Kongresses in Kisslegg einen Vortrag halten & einen Workshop “Kreative Urkost für Kinder” anbieten werde.

Die Vorfreude, besonders auf das Wiedersehen mit einigen langvermissten lieben FreundInnen, ist groß!

Unser aktueller Speiseplan wird bestimmt durch aufzuessende Vorräte … obwohl ich von der Vorratshaltung durch Großeinkäufe, wie ich sie in Deutschland betrieben habe, jetzt glücklicherweise schon weit weg bin, sammelt sich doch immer mal wieder ein bisschen was an. Gestern sah unser Tag so aus:

Sommer

Friday, June 17th, 2011

Yay, endlich haben sich die Wolken verzogen & der Sommer ist da! Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen über 30 Grad geht’s mir gleich nochmal so gut! Bei solchem Wetter essen wir natürlich auch gleich anders: den ganzen Tag über eher wenig, nur saftige, leichte Früchte, mit ein bisschen Grün dazu. Abends dann Grünes, Gemüse, ein bisschen Avocado dazu – so fühle ich mich grad am wohlsten. Was mir dabei aufgefallen ist: in letzter Zeit fiel es mir abends oft schwer, einen Abschluss beim Essen zu finden. Es gab immer Süßes zu essen, zwar mit Grünzeug dazu, aber dennoch: obwohl ich schon satt war, hatte ich immer noch das Verlangen, weiterzuessen. Ob’s nun eher an der Körper und Seele nährenden Sonne liegt oder am nicht-süßen Abendessen – auf jeden Fall bin ich in den letzten Tagen nach dem Abendessen wirklich satt und zufrieden. Schön :)

Und wen’s interessiert: so sah mein Speiseplan gestern aus: