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Mobile Rohkostküche

Sunday, September 25th, 2011

Bananen-Eis mit grüner Sauce aus Manga und Spinat

So sah heute Mittag das Essen der Tochter aus – schnell, einfach und günstig aus dem eingefrorenen Bananenüberschuss vom letzten Finca-Einkauf zubereitet. Spinat (ja tatsächlich, richtiger Spinat, *freu* … nicht der kanarische, den ich leider überhaupt nicht mag) und Manga für die Sauce gab es heute auf dem Bauernmarkt. Zubereitet mit unserem neuen Entsafter.

Kurz nach unserem Umzug, mit unserem auf das wichtigste zusammengeschrumpften Hausstand, habe ich mich sehr wohl gefühlt. So leicht und unbeschwert. Kein unnötiger Ballast. Aber wie es so ist, Wünsche tauchen auf, die Lust am Experimentieren, naja, und für meine Seminare macht sich das eine oder andere Gerät ja auch ganz gut :)

So ist unsere Küchenausstattung in den letzten Monaten wieder ein wenig angewachsen. Die neueste Errungenschaft, auf Wunsch der Tochter, ist ein Entsafter. Als Kompromiss, für meinen Wunsch nach Mobilität, ein manuell zu bedienendes Gerät diesmal. Hand-Saftpresse nennt sich sowas.

Funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der SoloStar, mit Presswalze und so, nur, dass ich hierbei selbst kurbeln muss. Was damit auch gleich meine Workout-Bilanz positiv beeinflusst – das Saften von Möhren oder Eismachen aus gefrorenen Bananenstücken ist schon ein bisschen Arbeit.

Ausprobiert haben wir ihn bisher zum Saften und mit dem Püriereinsatz zum Eismachen. Und mit Melone mit Kernen, die lt. Rezept aus dem beiliegenden Heftchen eigentlich zu einer Creme werden sollte. Was leider nicht so richtig funktioniert hat, die Kerne waren größtenteils noch ganz und störten den Genuss der Creme ein wenig. Vielleicht war die Melone zu reif, zu weich? Macht nix, im Stück gegessen schmeckt sie mir ohnehin besser – auch mit Kernen!

Insgesamt bin ich jedenfalls recht zufrieden mit der neuen Anschaffung; der Saft wird super, sogar aus Grünzeug, bei wirklich hoher Saftausbeute, das Zusammensetzen, Auseinandernehmen und Saubermachen geht ratzfatz … und beim nächsten Umzug belastet uns dieses Gerät wohl nicht allzusehr. Es gibt noch ein paar weitere Zubehörteile (Nudelaufsätze) und interessant klingende Rezepte, die ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren werde.

Endlich wieder Spaghetti!

Monday, September 19th, 2011

Noch ein neues Spielzeug – äh Küchengerät. Ebenso wie die Nut Milk Bags auch dieses klein & handlich, gut geeignet für Reisen, Ausflüge, häufige Umzüge. Ein Spiralschneider, der ähnlich funktioniert wie ein Anspitzer. Schneidet Spaghetti (oder, wie die Packungsaufschrift es nennt: Julienne-Streifen) in zwei verschiedenen Stärken. Ich hab den neulich auf dem Rohkost-Treffen gesehen & mir gleich einen bestellt. Die Tochter freut sich, sie liebt Spaghetti! Und die gab’s natürlich auch gleich:

Gurken-Spaghetti

Mittags-Picknick für die Tochter: Spaghetti, Tomatensauce, Algen, Sonnenblumenkerne, Tamarillos

Sagenhaft: Excalibur

Friday, April 22nd, 2011

Das legendäre Schwert König Artus’ sollte seinem Besitzer übermenschliche Kräfte verleihen, ihn unverwundbar machen. Ob der gleichnamige Trockner diese Versprechen halten kann? Immerhin, im Vergleich zur Verwendung von Backofen oder Herd lassen sich durch eine Ernährung mit im Trockner bei niedrigen Temperaturen zubereiteten Speisen die Körperkräfte & der Gesundheitszustand gewiss steigern :)

Ich komme da ja gewissermaßen wieder mal aus der anderen Richtung & betrachte den tollen Trockner eher als neues Spielzeug. Mit dem ich in den letzten Tagen schon viel Spaß hatte! Bekannte & neue Rezepte habe ich ausprobiert, so ziemlich alle Essensreste getrocknet & beim Einkaufen begeistert größere Mengen der aufgrund ihres fortgeschrittenen Reifezustands günstig angebotenen Früchte mitgenommen.

  • Sowohl noch nicht richtig reife als auch überreife Früchte lassen sich mit dem Trockner in leckere Snacks verwandeln. Geht natürlich auch mit genau richtig gereiften Früchten ;)
  • Zu große Mengen an frischen Früchten (aus dem eigenen Garten oder dem saisonalen Einkaufangebot) können durchs Trocknen haltbar gemacht werden – vorausgesetzt, niemand futtert sie schon zwischendurch direkt “vom Blech” weg …
  • Aus getrockneten Gemüsen & Kräutern lassen sich vielfältige Gewürze herstellen. Oder rohe “Tütensuppen” – praktisch zum Mitnehmen auf Reisen: einfach mit Wasser aufgießen.
  • Und natürlich können mithilfe des Excalibur viele rohköstliche Gerichte zubereitet werden – besonders interessant für den Übergang zu roher Ernährung und auch für Kinder. Rohbrot, Pizza, Tortillas, Chips, Pommes, Pfannkuchen … fallen mir da spontan ein. Wem ab und an eine warme Mahlzeit fehlt, mag sich vielleicht sein rohes Essen im Trockner vitalstoffschonend ein bisschen aufwärmen.

Schaut doch mal, was wir in den letzten Tagen ausprobiert haben:

Für meine Tochter die Entdeckung des Monats: getrocknete Avocado schmeckt wie Pommes Frittes & hat auch dieselbe Konsistenz!

Getrocknete Zwiebeln, Gewürzmischung aus diversen Wildkräutern & Gemüsen (nach dem Trocknen gemahlen), getrocknete Petersilie

Papaya- und Birnenrollen

Merken wir uns für Halloween: getrocknete Galia-Melone.

Cräcker aus Lein, Gemüse, Algen

Küchenausstattung

Monday, April 18th, 2011

Eigentlich braucht so eine Rohkost-Küche ja nicht viel an Ausstattung. Ein Messer zum Schneiden größerer Früchte/Gemüse (& eventuell ein Schraubendreher zum Öffnen von Kokosnüssen :) ). Eine Schneidunterlage, und vielleicht, für etwas zivilisiertere Mahlzeiten, ein paar Teller. Für die Urkost reicht das allemal. Okay, die Tochter mag sich nicht gern die Finger klebrig machen. Also noch ein bisschen Besteck. Gabeln & kleine Löffel.

Aufwändiger wird es, wenn wir auch mal was zubereiten wollen. Wollen wir. Daher enthält unsere Küche außerdem ein paar Ausstecher, ein paar Vorratsbehälter für Mandeln und ähnliches, Schälchen, einen Eiskugelformer, Eis-am-Stiel-Förmchen & natürlich den tapferen kleinen Blender.

Und, seit gestern, ein neues Spielzeug: den Excalibur-Trockner. Ob er uns, wie sein legendärer Namensgeber, übermenschliche Kräfte verleihen wird, weiss ich nicht. Aber neue Gelegenheiten zum Spielen & Ausprobieren, viele Möglichkeiten für alte und neue Rezepte. Allen voran die von meiner Tochter heiss geliebten knusprigen Sonnenblumenkerne, die sie nun schon seit über zwei Monaten nicht mehr gegessen hat. Auch Bananenpfannkuchen stehen auf ihrer Wunschliste, seit wir auf den Trockner gewartet haben (dessen Reise aus Deutschland einige Wochen gedauert hat).

Ihr könnt euch also vorstellen, wie ich den (praktischerweise verregneten) Sonntagnachmittag verbracht habe. Unser neuer Mitbewohner hat einen Platz in der Küche bekommen und ist auch schon gefüllt, mit Kernen, Bananenpfannkuchen & diversen Kräutern & Gemüsen … unsere Wohnung duftet interessant nach einer Mischung aus Bananen & Zwiebeln. Ich bin gespannt, was daraus wird. Und werde natürlich weiter berichten!

Essen unterwegs & zuhause & Mixer im Vergleich

Saturday, December 11th, 2010

Ein ganzer Tag unterwegs bei Schnee & Temperaturen unter 0 Grad, ohne die Möglichkeit, mal eben was Essbares einzukaufen (das Angebot in der Bahn & in der näheren Umgebung der diversen Umsteigebahnhöfe enthielt jedenfalls so gut wie nichts, was ich als “essbar” einordnen würde) oder zu Sammeln … mein Rucksack war also mal wieder vollgepackt mit Essen. Mittlerweile hab ich Übung darin; die Menge passte ziemlich gut. Es gab Smoothies fürs Frühstück (ja, wir mussten sehr früh aus dem Haus), Äpfel, Birnen, Bananen & Naschis für Zwischendurch & abends, Gemüse, Kokosnuss, Kerne, Datteln für die Mittagszeit. Die Birnen waren leider trotz ihres schönen Äußeren innen komplett verdorben, aber der Rest hat uns gut über den Tag gebracht. Mein Unterwegs-Menü sah so aus:



Zum Picknicken haben wir glücklicherweise Plätze Indoor gefunden – früh & abends in der Bahn war’s ebenso gemütlich wie mittags auf dem Sofa in einer Zahnarztpraxis. Wo wir sozusagen als Werbung für zahnfreundliches Essen in unsere Süßkartoffeln gebissen haben :)
… die uns später geholfen haben, die eisige Kälte beim stundenlangen Warten auf zugigen Bahnsteigen auszuhalten. Wärmendes Essen, das außerdem leicht genug im Bauch ist, um die Wartezeit mit Fangen-Spielen zu überbrücken … & uns auch dadurch einigermaßen warm zu halten.

Der gestrige Tag war dann wieder gemütlicher: Außer einem kurzen Ausflug zum Sammeln frischer Brombeerblätter haben wir uns drinnen im Warmen aufgehalten. Zu Essen gab es dies hier:

Die Tochter brauchte offenbar etwas zum Regenerieren: sie hat zusätzlich zu unseren gemeinsamen Mahlzeiten 3 große Smoothies aus Banane & Brombeerblättern getrunken. Eine gute Gelegenheit, unsere Mixer mal zu vergleichen: Im Umgang mit den Brombeerblättern hat der Vitamix klar gewonnen: zwar macht auch der Personal Blender wunderleckere Smoothies, jedoch muss ich für ihn die Brombeerblätter vorher von Stiel & Dornen befreien & ein wenig zerkleinern, damit der Smoothie den Anforderungen des Kindes gerecht wird. Der Vitamix dagegen schafft die Blätter komplett & produziert dennoch einen perfekt “smoothigen” Smoothie!

Personal Blender & BPA

Saturday, November 27th, 2010

Einige der hier Lesenden haben mich darauf aufmerksam gemacht: Die Mixbecher des Personal Blender bestehen aus Polycarbonat, in welchem Bisphenol A (kurz BPA) enthalten ist – ein gesundheitlich schädlicher Stoff, der aus den enthaltenden Kunststoffen durch Erhitzen, Säuren und Laugen freigesetzt werden kann. In den USA werden bereits BPA-freie Mixbecher angeboten; hier bisher noch nicht. Auf meine Nachfrage hin hat die Firma Keimling (die den Blender hier in Deutschland vertreibt), mir mitgeteilt, dass der in den USA für die neuen Becher verwendete, BPA-freie Kunststoff Tritan hier in Europa noch nicht zugelassen ist. Sobald Tritan auch hier freigegeben wird, wird auch Keimling die neuen Mixbecher für den Personal Blender und den Vitamix anbieten.

Unabhängig davon haben Studien aber ergeben, dass BPA nur bei Erhitzung in die Lebensmittel übergehen kann & heisse Flüssigkeiten sollen lt. Bedienungsanleitung im Personal Blender ohnehin nicht gemixt werden (sowieso: welcher Rohköstler will das schon ;) … ).

Offen bleibt die Frage, welche potentiellen gesundheitlichen Gefahren in Tritan lauern … wer da auf Nummer Sicher gehen will, sollte wohl besser überhaupt keine Kunststoffe für seine Nahrungszubereitung verwenden … dass die optimale Ernährung Urkost ist, wissen wir ja ohnehin alle, nicht wahr :)