Hier wurde (& wird) mal wieder gefeiert. Inselweit zuletzt La Noche de San Juan, am 23. Juni – in der Nacht vor dem Mittsommerfest, das hier noch, gemäß dem alten Julianischen Kalender, auf den 24. Juni datiert wird. Nicht auf den 21., wie in Deutschland. Außerdem beginnen am 23. Juni die Schulferien, die bis Anfang September dauern – ein weiterer Grund zum Feiern für den jüngeren Teil der Bevölkerung. Also, San Juan. Es werden überall Feuer angezündet, drum herum gefeiert und drüber gesprungen. Manche Leute dekorieren ihr Haus mit Essbarem – eine alte Tradition, für San Juan, so hat mir die Bewohnerin des Hauses erzählt, vor dem dies hier stand:

Eine schöne Idee, finde ich. Wobei ich nach dem Fest eher dazu neigen würde, die “Dekoration” nach und nach aufzufuttern statt sie hängenzulassen
Ansonsten ist hier jetzt wirklich Sommer, es ist sonnig, heiss & trocken. Was mir ausgesprochen gut gefällt. Der einzige Nachteil: die Wildkräuter werden knapp, alles verdorrt. Umgekehrt wie in Deutschland, wo ich im Winter mangels Wildkräutern auf Kulturgrün zurückgegriffen habe, gehe ich hier jetzt dazu über, Endiviensalat, Rucola und, wenn wir welche bekommen, getrocknete Algen zu essen. Und freue mich schon ein wenig auf die Wildkräuter, die ich auf meiner anstehenden Reise in Deutschland finden werde.

Hier wurde (& wird) mal wieder gefeiert. Inselweit zuletzt La Noche de San Juan, am 23. Juni - in der Nacht vor dem Mittsommerfest, das hier noch, gemäß dem alten Julianischen Kalender, auf den 24. Juni datiert wird. Nicht auf den 21., wie in Deutschland. Außerdem beginnen am 23. Juni die Schulferien, die bis ...