So sah mein Menü heute aus.

Jetzt, am Abend, bin ich wieder angenehm satt, aber im Laufe des Tages fehlte da was: Ich hatte keine Wildkräuter mehr hier & hab erst am Nachmittag Zeit gefunden, welche zu sammeln. Und mich beim Sammeln dann auch erstmal gewissermaßen “ausgehungert” darauf gestürzt
. Weder die Früchte am Vormittag noch das Gemüse zum Mittag haben mich vorher wirklich zufrieden gemacht – ohne Wildkräuter bleibt einfach ein Gefühl, dass noch etwas fehlt, dass mein Körper noch irgendwas braucht.
Diese Art von Hunger (die bei dem Überfluss an Essbarem, den wir hier haben, dann gern zu permanentem Essen führt) signalisiert Bedarf des Körpers – an Mineralien und/oder Vitaminen. Vitamine sind in frischen, sonnengereiften Früchten zwar reichlich vorhanden, aber neben dem im Vergleich zu den ursprünglichen Früchten & Gemüsen ohnehin schon niedrigeren Vitamingehalt der auf Geschmack & hohen Ertrag gezüchteten Kulturprodukte reduziert sich dieser nach dem Ernten auch noch sehr schnell. Außerdem braucht der Körper eben auch Mineralstoffe wie sie vor allem in Blattgrün, ganz besonders in Wildkräutern, enthalten sind. Der Gehalt an Mineralien und Vitaminen in Wildkräutern ist um ein Vielfaches höher als der von Kultursalaten. Tja, und bis der Körper so viele Mineralstoffe bekommen hat, wie er braucht – solange meldet er eben weiter “Hunger”.
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